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Wie läuft eine Geburt ab?
Ich versuche, Ihnen einen kompletten Geburtsverlauf zu fotografieren, allerdings benötige ich dazu Zeit.
Ich möchte die einzelnen Hündinnen während der Geburt nicht durch übermäßiges Fotografieren beunruhigen.
Deshalb sehen sie hier auch verschiedene Hündinnen und deren Geburten, es geht ja auch nur um´s Prinzip,
wann was passiert...
Danke für Ihr Verständnis.
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"Am Anfang war der Bauch..." |
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Die Hündin 1 Woche vor der Geburt:
Die Zitzen sind rosarot, extrem geschwollen. Das Gesäuge entwickelt sich.
Nicht erschrecken über die Augen. Die sind in Ordnung. Aber der ganze Körper weitet sich, um den Welpen Platz zu machen, da ist eine kurzzeitige Bindegewebsschwäche dabei... |
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Kurz vor der Geburt versucht die Hündin, eine Geburtsstelle zu graben.
Das kann sich äußern in Decken zerwühlen, in der Hundehütte zwanghaft ein Loch zu graben
oder wirklich eine Mulde/Loch zu buddeln, wenn sie (wie bei mir) es darf. Dort wird sie dann auch von den anderen Rudelmitgliedern nicht belästigt. |
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Die Vulva weitet sich, der Kopf des Welpen ist schon in der Scheide kurz vor der Geburt. |
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Zuerst kommt eine wassergefüllte Blase
(Fruchtwasser).
das Baby "schwimmt" in einer Haut/Hülle im Wasser. Es atmet
noch nicht. |
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Jetzt wird es ernst: Steißlage (ca. 40% aller
Welpengeburten) und trotzdem: kein Problem für Jenny. |
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Noch einmal pressen,
dann ...
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ist das Baby da!
Die Mutter schleckt es ab und befreit es aus der Haut, damit es atmen
kann. Danach frißt sie die Nachgeburt (das Nest muß ja sauber sein) und
nabelt gleichzeitig das Hundebaby ab. |
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Nach dem Fressen der Eihülle und des Mutterkuchens wird das Baby abgenabelt. Bei der menschlichen Geburt werden sterile Klemmen und Schere/Skalpell benötigt. Die Hündin nimmt dafür ihre Molaren/Prämolaren, also ihre Backenzähne. So wird die Nabelschnur von ihr abgequetscht, es kann kein Blut fließen, auch die Entstehung einer Infektion wird verhindert |
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Und so sieht das Resultat aus: klein, quietschend
und patschnaß.
Aber Mamis Zunge macht alles sauber und trocken
Hier kann man auch noch wunderbar die durchtrennte
Nabelschnur erkennen. |
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Nach dem Abnabeln bleibt ein mehr oder
weniger großes Stück Nabelschnur.
Hier sieht man schön, daß sie eintrocknet
(das Baby kann nicht verbluten).
Am nächsten Tag schon fällt die vertrocknete
Nabelschnur ab und wird von der Mutter
in ihren Magen "entsorgt". |
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Wenn mehr Babies kommen, wird es schon ein bisschen nasser. |
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aber Mami´s Zunge macht alles sauber. |
letzte Änderung:
Dienstag, 08. Januar 2008
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